Sich für einen Umzug in eine Pflegeeinrichtung zu entscheiden, ist ein schwieriger Prozess für die Betroffenen und Angehörige. Oftmals wird die Entscheidung so lange wie nur möglich hinausgezögert. Doch auch wenn der Schritt schwer fällt, sprechen viele Argumente dafür.
Ambulante Pflege: Fachkräfte unterstützen zuhause, damit Pflegebedürftige in vertrauter Umgebung bleiben können.
Tagespflege
Tagespflege bietet eine strukturierte Betreuung und Pflege für ältere Menschen während des Tages, um Angehörige zu entlasten und den Tagesablauf der Pflegebedürftigen zu bereichern.
Es ist eine wertvolle Option, die soziale Interaktion, Betreuung und medizinische Versorgung in einer Einrichtung außerhalb des eigenen Zuhauses anbietet.
Kurzzeit- und Verhinderungspflege sind flexible Optionen für temporäre Betreuung, um Angehörige zu entlasten oder bei unvorhergesehenen Ereignissen einzuspringen.
Sie ermöglichen eine vorübergehende, professionelle Versorgung, wenn die primäre Pflegeperson zeitweise ausfällt oder eine Auszeit benötigt.
Leben mit Demenz
Die Diagnose Demenz ist nicht das Ende der Welt, sondern der Anfang eines neuen Lebensabschnitts. Unsere Demenzberatung unterstützt Betroffene und Angehörige mit vielen Angeboten, sich in diesem neuen Leben zurechtzufinden.
Angebote für Angehörige und Helfer
Wir wissen, dass Pflege nur in einem Team aus Profis, Angehörigen und Helfern gelingt. Um Sie bestmöglich in einem Pflegefall zu unterstützen, bieten wir für Angehörige und ehrenamtliche Helfer Schulungen, Beratungen und Betreuuungsangebote.
Seniorengerechte Wohnungen
Damit ältere Menschen so lange wie möglich selbstbestimmt in ihrem eigenen Zuhause leben können, brauchen sie passende Wohnungen mit guter Infrastruktur und barrierefreien Zugängen. In LDS und TF hat der ASB Mittel-Brandenburg verschiedene Mehrfamilienhäuser, in denen er Wohnungen an Seniorinnen und Senioren oder Menschen mit Behinderung vermietet.
In einigen Fällen ist es für Kinder das Beste, zeitweise von der Familie in ein Kinder- und Jugendheim umzuziehen. Hier erfahren sie Struktur, Fürsorge, Schutz und Geborgenheit. Oberstes Ziel bleibt es aber immer, die familiären Strukturen so zu verbessern, dass die Kinder wieder in ihre Familie zurückkehren können.
Kinder schützen
Wenn Sie merken, dass Kinder oder Jugendliche durch Gewalt oder Drogen gefährdet werden, warten Sie nicht, bis die Situation eskaliert. Bringen Sie sie in unsere Schutzstelle! Aber auch für Kinder und Jugendliche, die uns direkt kontaktieren, sind wir rund um die Uhr da.
Unsere Kindertagesstätten
In Jüterbog und in Königs Wusterhausen hat der ASB Mittel-Brandenburg zwei Kindertagesstätten. Sie sind wegen dem teiloffenem Konzept und dem Verzicht auf feste Schließzeiten bei Kindern und Eltern besonders beliebt.
Neugierde fördern
Kinder sind unsere Zukunft – unbestreitbar. Und für diese Zukunft wollen wir sie rüsten: mit Neugierde, Forscherdrang und innovativem Denken. Um das zu fördern, bilden wir Pädagoginnen und Pädagogen darin aus, dieses Rüstzeug in ihrem Praxisalltag zu fördern und gemeinsam mit ihren Kindern die Welt neu zu entdecken.
Jeder Mensch hat das Recht, arbeiten zu gehen. Doch leider gibt es noch zu wenige inklusive Arbeitsplätze. Bis sich das ändert, bieten wir in unserer Werkstatt für Menschen mit Behinderung spannende Jobs in verschiedenen Arbeitsbereichen.
Berufsbildung
Einen Beruf zu erlernen und arbeiten zu dürfen, ist ein elementarer Baustein der gesellschaftlichen Integration. Wir unterstützen Menschen mit Behinderungen auf ihrem Weg (zurück) in das Arbeitsleben.
Förderung und Beschäftigung
In kleinen Gruppen versorgen wir Menschen mit schwerer oder mehrfacher Behinderung. Mit unserem Programm wollen wir nicht nur eine Struktur anbieten, sondern Sozial- und Lebenskompetenzen erhalten und fördern.
Wohnstätten für Menschen mit Behinderung
Für Menschen mit Behinderung bieten wir zwei Wohnstätten. In Mittenwalde haben wir eine Wohnstätte für Menschen mit geistiger Behinderung. In Königs Wusterhausen leben in unserer anderen Wohnstätte chronisch psychisch Kranke.
Wir ermöglichen Teilhabe
Immer wieder stehen Menschen mit Behinderung vor Herausforderungen, die ihnen die Teilhabe an der Gesellschaft erschweren. Das können Barrieren bei Arzt- oder Behördenterminen sein, ein einfacher Einkauf im Supermarkt, die Nutzung des ÖPNV oder die Herausforderung, sozialen Anschluss zu finden. Unser ambulant betreutes Wohnen unterstützt sie darin, diese Barrieren abzubauen.
Lassen Sie es sich schmecken
Das schnelle belegte Brötchen für zwischendurch, der knackfrische Salat, eine wärmende Suppe oder doch die saftige Roulade: Sie entscheiden, wie Ihre Mittagspause schmeckt. In unserem inklusiven Restaurant heißen wir Sie von Montag bis Freitag zur Mittagszeit herzlich willkommen und bieten Ihnen frisches Wahlessen und gesunde wie süße Snacks.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das, was den ASB Mittel-Brandenburg ausmacht. Sie sind unser Rückgrat. Daher stützen und fördern wir sie und optimieren ihre Arbeitsbedingungen kontinuierlich.
Deine Jobchancen
Die ASB-Familie wächst weiter. Wir suchen tolle Kolleginnen und Kollegen, die uns noch besser machen und dabei helfen, die Menschen in unserer Region zu versorgen. Vielleicht ist ja auch Dein Traumjob dabei!
Deine Ausbildungschancen
Wenn Du nicht nur irgendeinen Job willst, sondern einen mit Sinn, wo Du die Gesellschaft verbessern kannst, den Unterschied machst, und Dir trotzdem viele Türen für Deine Zukunft offen hältst, dann bist Du bei uns genau richtig.
Dein FSJ
Endlich fertig mit der Schule, aber noch kein Plan, wie es weitergeht? Oder bist Du Dir noch unsicher, ob Dein Berufswunsch auch wirklich etwas für Dich ist? Das FSJ ist die perfekte Zeit herauszufinden, was wirklich zählt und was zu Dir passt!
Dein Praktikum beim ASB
Ob in der Schule, während Deiner Ausbildung oder im Studium: Ein Praktikum lohnt sich immer. Du schnupperst Praxisluft und findest berufliche Orientierung. Und wer weiß, vielleicht lernst Du so schon jetzt Deine Kollegen von morgen kennen.
Mit über 3.000 natürlichen Seen, mehr als 33.000 km Fließgewässern und etlichen Baggerseen gilt Brandenburg als wasserreichstes Bundesland. Unsere SEG Wassergefahren sorgt für die nötige Sicherheit der Menschen in und um dieses Nass.
Der ASB Katastrophenschutz
Nicht immer braucht es die große Apokalypse, um unsere Katastrophenschutzeinheiten zu alarmieren. Unsere Ehrenamtlichen helfen auch, wenn in Lieberose große Waldflächen in Brand geraten sind oder die Elbe oder Spree über die Ufer tritt.
Der ASB Sanitätsdienst
Sie planen eine Veranstaltung und suchen noch die passende Absicherung? Der ASB Sanitätsdienst sichert sportliche, kulturelle und politische Großereignisse in und um Brandenburg.
Es ist schon sehr viele Jahre her, als Horst Weigang für eine Kremserfahrt vom Demenzheim Ludwigsfelde gebucht wurde. Alle waren so begeistert davon, dass Einrichtungsleiterin Daniela Seidlitz Horst fragte, ob die Haflinger auch von den Bewohnern gestreichelt werden könnten. Da der pensionierte Schlosser auch noch kleine Shetland-Ponys zu Hause hatte, die auf Augenhöhe mit den Senioren und Seniorinnen im Rollstuhl sind, schlug er vor, doch mit diesen süßen Huftieren das Heim mal zu besuchen. Und der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte. Jetzt fährt Horst mit seinen drei Ponys zweimal im Monat in die Stadt, um die Senioren und Seniorinnen des Demenzheimes und der Seniorenwohnanlage in Ludwigsfelde zu besuchen. Das Highlight des Monats wird groß zelebriert: Eimerweise werden Möhrchen geputzt und geschnibbelt und schon bevor die Ponys abgeladen sind, sammeln sich die Senioren und Seniorinnen vormittags auf der Terasse und warten gespannt darauf, dass die Gäste endlich ankommen. Auch die Ponys Paula, Pauline und Pedro sind aufgeregt: Denn sie dürfen sich frei zwischen den Senioren und Seniorinnen bewegen und bekommen Unmengen an Streicheleinheiten und Leckereien. Im Anschluss folgen Hausbesuche für diejenigen Bewohner und Bewohnerinnen, die das Bett nicht mehr verlassen können. Ab mittags genießen die Shetland-Ponys die Ruhe und Idylle in ihrem eigenen Gehege auf dem Heimgelände und wechseln von der Gruppentherapie in die Einzelbetreuung. Immer mal wieder kommt ein Bewohner oder eine Bewohnerin vorbei, die in der Küche noch ein Apfelstück gefunden hat oder einfach nur den Tieren zuschaut oder sie streichelt. Am späten Nachmittag holt Horst Weigang die Ponys wieder zu sich nach Hause.
„Wenn Sie die Leute sehen, das Strahlen in den Augen, die Gespräche, die endlich wieder stattfinden, das gibt mir ganz viel“, erklärt Horst seine Motivation für dieses Ehrenamt im hohen Alter. „Ich musste meine Mutter auch ins Heim geben, da ich berufstätig war und mich nicht so um sie kümmern konnte, wie sie es gebraucht hätte. Doch jeden Tag habe ich sie abgeholt und bin mit ihr zu den Haflingern und Ponys rausgefahren, habe ihre Taschen mit Leckereien vollgestopft und dann ist meine Mutter zu den Pferden und hat sie gefüttert. Das hat ihr so viel Freude gemacht. Selbst wenn die Pferde etwas zu sehr gedrängelt haben und meine Mutter sich nicht halten konnte, saß sie lachend auf dem Boden und hat eben von unten aus den Pferden die Mohrrüben und Äpfel zugesteckt.“ Vielleicht sind es genau diese Bilder im Gedächtnis, die bei jedem Besuch in unserem Heim wieder lebendig werden. Welche Bilder der Pferdeflüsterer wieder wachruft, wenn er mit seinem Wandertheater und den Pferden Unterhaltung und Freude in die Gemeinden bringt, oder ein einarmiges Mädchen auf den Wettkampf im Fahrsport mit Pferden vorbereitet, oder aber trotz immenser Unterhaltskosten Haflinger vor dem Abdecker rettet, wissen wir nicht. Doch wir alle sagen Danke! Vielen Dank Horst für dein tolles ehrenamtliches Engagement und die Freude, die du in unsere Heime bringst!
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